Veranstaltungen im April 2025–März 2026

  • - JOHANN, HISSEN SIE DIE ROTE FAHNE! - Rüdiger Schablinski und sein Augsburger Kabarett
    JOHANN, HISSEN SIE DIE ROTE FAHNE! - Rüdiger Schablinski und sein Augsburger Kabarett

    JOHANN, HISSEN SIE DIE ROTE FAHNE! - Rüdiger Schablinski und sein Augsburger Kabarett


    06. April 2025

    Texte von Rüdiger Schablinski. Lesung mit Eva Maria Keller und Joachim Behm

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-518804 (Buchhandlung am Obstmarkt)

    15 Jahre lang hat das Augsburger Amateurkabarett „Spiel&Spottverein“ seit 1965 in 17 Programmen unerfreuliches Weltgeschehen und regionale Kuriositäten auf seine Weise kommentiert und sich nebenbei in die Augsburger Kulturgeschichte eingeschrieben. Wer das Glück hatte, noch eine der legendären Vorstellungen an oft abenteuerlichen Spielorten zu erleben, wird sich gerne erinnern. Das Publikum hat jetzt die Gelegenheit, diese Zeit zwischen den Kanzlern Ludwig Erhard und Helmut Schmidt im Spiegel der Satire kennenzulernen oder noch einmal zu durchleben: Schauspielerin Eva Maria Keller und Joachim Behm lesen im Brechthaus aus dem Buch „Johann, hissen Sie die rote Fahne!“ von Marina Dietz (Mitbegründerin des „Spiel&Spottvereins“) über Rüdiger Schablinski und das Augsburger Kabarett. Ergänzt wird die Lesung durch einige kurze Texte von Rüdiger Schablinski – erschienen in der Sendung „Das Kalenderblatt“ des Bayerischen Rundfunks sowie in dem Buch „Augsburg, nicht nur am Montag“.


    Rüdiger Schablinski (Foto: Eva Schmelzing)

  • - Die Armenierin – Geschichte einer großen Liebe und eines historischen Dramas
    Die Armenierin – Geschichte einer großen Liebe und eines historischen Dramas

    Die Armenierin – Geschichte einer großen Liebe und eines historischen Dramas


    27. April 2025

    Lesung mit Thomas Hartwig zum 110. Jahrestag an den Genozid an den Armeniern am 24. April 2025

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Der deutsche Schriftsteller Armin T. Wegner meldet sich freiwillig als Sanitäter zum Dienst im Osmanischen Reich. Abenteuerlust und Begeisterung für den Orient treiben ihn an. Auf einem Ball verliebt er sich in die bildschöne Armenierin Anusch Tokatliyan. Gegen alle Widerstände reift ihre Liebe heran. Doch die Zeiten sind auf Untergang gestellt. Weltkrieg, Unterdrückung und die massenhaften Zwangsdeportationen des armenischen Volkes brauen sich zu einem gewaltigen Sturm zusammen. Verzweifelt stellt sich Wegner gegen die zerstörerischen Kräfte seiner Zeit.
    Thomas Hartwig erzählt mitreißend und in dokumentarischer Dichte das Leben Armin T. Wegners, der Stimme Armeniens. Ein flirrendes Konstantinopel, eine große Liebe und die Tragödie des armenischen Volkes werden auf ergreifende Weise lebendig.

    Thomas Hartwig ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Er drehte Dokumentarfilme als Autor und inszenierte auch Fernsehspiele. Für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schrieb er Hörfunkfeatures. Er war außerdem als Dozent, Dramaturg und Skripteditor an der Filmakademie Ludwigsburg, der Bavaria-Atelier-GmbH und der Hochschule für Fernsehen und Film in München tätig.


    Thomas Hartwig

  • - "Bei der Laterne woll´n wir stehen" – Gunna Wendt liest aus ihrem fiktiven Roman über Lili Marleen
    "Bei der Laterne woll´n wir stehen" – Gunna Wendt liest aus ihrem fiktiven Roman über Lili Marleen

    "Bei der Laterne woll´n wir stehen" – Gunna Wendt liest aus ihrem fiktiven Roman über Lili Marleen


    04. Mai 2025

    Lili Marleen, die Protagonistin des berühmten Liedes, es hat sie nicht gegeben. Gunna Wendt hat daher eine Lebensgeschichte für sie erfunden.

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Hamburg, 1914: Lili glaubt, mit Cord die ganz große Liebe gefunden zu haben. Als sich dieser entschließt, in den Krieg zu ziehen, ist sie am Boden zerstört. Plötzlich hält sie nicht mehr viel in ihrer Heimatstadt: Allen Widerständen zum Trotz verwirklicht Lili ihren lang gehegten Traum, Sängerin zu werden. Viele Stationen prägen ihr neues Leben, doch die Erinnerung an Cord lässt sie nicht los. Dann hört sie ein Lied, in dem eine Liebe besungen wird, die ihr nur allzu bekannt vorkommt – und in Lili wächst die Hoffnung, mithilfe dieses Liedes Cord endlich wiederzufinden ... »Bei der Laterne woll'n wir stehen, wie einst Lilli Marleen« sang Lale Andersen 1939 und wurde damit weltberühmt. Gunna Wendts fiktiver Roman über das besungene Mädchen ist wie das Lied selbst: Voller Liebe, Sehnsucht und Hoffnung.

    Moderation: Siegfried Völlger


    Gunna Wendt (Foto: Schiff)

  • - „Ach, diese Wege sind sehr dunkel“ – Lesung Stefan Schön
    „Ach, diese Wege sind sehr dunkel“ – Lesung Stefan Schön

    „Ach, diese Wege sind sehr dunkel“ – Lesung Stefan Schön


    11. Mai 2025

    Stefan Schön stellt den Schweizer Schriftsteller Jürg Amann vor, mit dem ihn eine jahrelange produktive und literarische Freundschaft verband.

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    „Ach, diese Wege sind sehr dunkel“, ist der Titel eines Kaspar-Hauser-Stückes von Jürg Amann, das Stefan Schön 1985 für das Landestheater Schwaben inszenierte. Ein weiteres („Nach dem Fest“) folgte in einer Schweizer Erstaufführung 1995 in Zürich und 2006 widmete ihm der Autor sogar sein virtuelles Stück („Rollstuhlstück“), aufgenommen und verlegt in dem Erzählband „Fenster zum Hof“.
    Jürg Amann wurde 1947 in Winterthur geboren. Er studierte Germanistik, promovierte über Franz Kafka, war Literaturkritiker, Dramaturg am Schauspielhaus Zürich und ab 1976 freier Schriftsteller. Er erhielt den Ingeborg-Bachmann- und den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis. Sein Werk umfasst neben Theaterstücken auch Hörspiele, zahlreiche Essays sowie Romane und Novellen. In Amanns behutsamer, eindringlicher Sprache schwingt eine eigentümlich poetische Eleganz, „seine Sätze sind kurz, präzise und von schlichtem Zauber“ (Giessener Zeitung) … „es ist eine kunstvoll verknappte Sprache, die beim Lesen Räume für eigene Assoziationen lässt“ (Deutschlandradio Kultur).


    Stefan Schön (Foto: Charlotte Bruhn)

  • - „DAS UNVERGÄNGLICHE DES AUGENBLICKS“ - Druckfrisch: Schaflingers neuer Gedichtband
    „DAS UNVERGÄNGLICHE DES AUGENBLICKS“ - Druckfrisch: Schaflingers neuer Gedichtband

    „DAS UNVERGÄNGLICHE DES AUGENBLICKS“ - Druckfrisch: Schaflingers neuer Gedichtband


    16. Mai 2025

    Der Journalist und Lyriker Knut Schaflinger stellt seinen neuen Gedichtband vor.

    Eintritt: 12 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-518804 (Buchhandlung am Obstmarkt)

    „Das Unvergängliche des Augenblicks“ weist, gültig für uns alle, auf das Jungsein zurück, auf die erste Liebe, die Freundschaft, die Eltern, die Schule, den Widerstand. Wissend: Allen anderen ging es ähnlich. Es sind poetische Miniaturen voller Heute, Gestern und Morgen. Lyrik mit großer Lust am Werden von Sprache und Poesie.
    Knut Schaflinger wurde 1951 in Graz geboren. Nach seinem Studium in Wien war er freier Filmemacher beim Bayerischen Fernsehen sowie bis 2016 Erster Redakteur und Chef vom Dienst der ARD-Tagesthemen. An der renommierten Henri-Nannen-Schule für Journalismus war er ebenso Dozent wie an der Bayerischen Akademie für Fernsehen in München. Schaflinger gewann diverse Lyrikpreise. Er lebt in Augsburg.

    Die Lesung wird von Lutz Kliche moderiert und von Ruth Rossel musikalisch begleitet.


    Knut Schaflinger (Foto: Christina Jenning-Schaflinger)

  • - Brechts Frauen. Von Bi Banholzer bis Isot Kilian – in Rede und Gegenrede
    Brechts Frauen. Von Bi Banholzer bis Isot Kilian – in Rede und Gegenrede

    Brechts Frauen. Von Bi Banholzer bis Isot Kilian – in Rede und Gegenrede


    24. Mai 2025

    Julia Moßburger und Dr. Michael Friedrichs lassen die Frauen zu Wort kommen, mit denen Brecht zusammenarbeitete.

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Es wird seit Jahren heiß diskutiert: Nutzte Brecht die Frauen aus oder förderte er sie?
    Er hat ja geschrieben: „In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen.“ An diesem Abend werden beide Seiten gehört, in Rede und Gegenrede, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, eingebettet in die Zeitumstände: Brecht und Paula Banholzer, Marianne Zoff, Hedda Kuhn, Helene Weigel, Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Ruth Berlau, Isot Kilian.


    Julia Moßburger (Foto: Olaf Dankert )

  • - ZELLENTRÄUME - Zeitgenössische Lyrik aus Mexiko
    ZELLENTRÄUME - Zeitgenössische Lyrik aus Mexiko

    ZELLENTRÄUME - Zeitgenössische Lyrik aus Mexiko


    18. Juni 2025

    Die mexikanische Dichterin Maricela Guerrero stellt ihre Lyrik im Brechthaus vor

    Eintritt: 6 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Maricela Guerrero gehört zu den spannendsten zeitgenössischen Stimmen der lateinamerikanischen Lyrik. Ihre Dichtung hat starke politische und ökologische Bezüge und verknüpft spielerisch naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsphilosophischen Fragen sowie Biologie mit Gesellschaftssystemen. Gemeinsam mit Johanna Schwering, die Guerreros Lyrik seit 2012 ins Deutsche
    überträgt, ist sie zu Gast im Brechthaus.
    Maricela Guerrero wurde 1977 in Mexiko-Stadt geboren, wo sie bis heute lebt. Für ihre Dichtung wurde sie mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Auf Deutsch erschienen die Bände „Wovon jede Zelle träumt“ (2021, Aphaia Verlag) und „Reibungen“ (2017, hochroth Berlin).
    Johanna Schwering wurde 1981 in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Sie übersetzt Prosa und Lyrik aus dem Spanischen. Für ihre Übersetzung von Aurora Venturinis Roman „Die Cousinen“ erhielt sie 2023 den Preis der Leipziger Buchmesse.
    Die Autorin und Übersetzerin Nora Zapf wurde 1985 in Paderborn geboren und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Augsburg. Zuletzt erschienen „Androide Augen. Minifiktionen, 2025, Klever Wien) und „Erster Traum/ Primero sueño“ (2023, Turia+Kant Wien).

    Maricela Guerrero (Rezitation), Johanna Schwering (Übersetzung), Nora Zapf (Moderation)


    Maricela Guerrero (Foto: Natasha Moustache)

  • - WETTERLEUCHTEN – Das Jahrzehnt der verspielten Freiheit
    WETTERLEUCHTEN – Das Jahrzehnt der verspielten Freiheit

    WETTERLEUCHTEN – Das Jahrzehnt der verspielten Freiheit


    29. Juni 2025

    Lesung mit Norbert Wollschläger

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Der Roman „WETTERLEUCHTEN“ behandelt die 20er bis 30er Jahre des letzten Jahrhunderts und erzählt aus der Sicht Kurt Tucholskys und Erich Kästners die Veränderung in der Gesellschaft hin zum Nationalsozialismus.

    Als Erich Kästner im August 1930 im mondänen Grand Hotel Brissago am Lago Maggiore für zwei Wochen Urlaub macht, trifft er auf einen bewunderten Kollegen: Kurt Tucholsky. Der Autor Norbert Wollschläger folgt in seinem Roman den Lebenswegen von Erich Kästner und Kurt Tucholsky: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges, dem Ende des Kaiserreiches, entlang vierzehn Jahren erlahmender Demokratie und den sogenannten “Goldenen Zwanziger“ hindurch, während rapide zunehmendem Antisemitismus und erstarkendem Nationalismus, bis hin zu Adolf Hitler und den Vorabend der Diktatur. Deutsche Geschichten und Geschichte, die mitten in unsere spannungsgeladene Gegenwart ragen – aufregend, leidenschaftlich, flirrend.
    Norbert Wollschläger hat Soziologie, Psychologie und Publizistik studiert. Er war in der wissenschaftlichen Politikberatung (Bildungs- und Kulturbereich) im In- und Ausland tätig. Zurück in Deutschland gründete er eine Agentur für Kulturvermittlung und einen privaten literarischen Salon in Berlin. Seit 2017 ist er selbst literarisch tätig. 2021 war er Gewinner des 10. BAD GODESBERGER LITERATURWETTBEWERBS.


    Norbert Wollschläger

  • - Brecht, eine Große Liebe?! - Paula Banholzer erzählt
    Brecht, eine Große Liebe?! - Paula Banholzer erzählt

    Brecht, eine Große Liebe?! - Paula Banholzer erzählt


    20. September 2025

    Szenische Lesung mit Julia Moßburger und Benedikt Ofner (Klavier)

    Eintritt: 15 €/12 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Über Jahre hinweg war der Lebensweg von Paula Banholzer und Bertolt Brecht miteinander verbunden. Doch wie hat Paula Banholzer die Zeit empfunden? Was hat sie bewegt? Was waren die Höhen und Tiefen ihrer gemeinsamen Zeit? Und was kann Liebe alles aushalten? In dieser szenischen Lesung werden aus Paula Banholzers Perspektive die unterschiedlichen Momente ihrer Beziehung zu Bertolt Brecht vom ersten Kennenlernen bis zum Ende ihrer gemeinsamen Zeit erzählt und auch Bertolt Brecht bekommt mit einigen Liedern und Gedichten einen Platz. Die Texte von Paula Banholzer sind aus dem von ihr verfassten Buch „So viel wie eine Liebe – Ungeordnetes Verhältnis mit Bert Brecht“ entnommen.

    Julia Moßburger studiert aktuell Schauspiel in Linz. Als fast-Augsburgerin ist sie von Bertolt Brecht schon lange fasziniert. Das Interesse wurde aber letztendlich durch Christel Peschke, die bis zu ihrem Tod eine wichtige Mentorin für sie war, endgültig geweckt. In der Spielzeit 24/25 ist Julia Moßburger aam Landestheater Linz in mehreren Produktionen zu sehen.
    Benedikt Ofner studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater München und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Nürnberg. Er ist als künstlerischer Leiter zahlreicher Chor- und Orchester-Ensembles tätig, u.a. bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern. Seit September 2022 ist Benedikt Ofner Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Linz.


    Julia Moßburger (Foto: Olaf Dankert)

  • - "Abteilung Attacke. Mit welcher Rhetorik die AfD endlich bekämpft werden muss"
    "Abteilung Attacke. Mit welcher Rhetorik die AfD endlich bekämpft werden muss"

    "Abteilung Attacke. Mit welcher Rhetorik die AfD endlich bekämpft werden muss"


    21. September 2025

    Malte Krüger hat ein hervorragend sachliches Buch für den Erhalt der Güte unserer Demokratie und Menschlichkeit geschrieben.

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Die Wahrheit schmerzt manchmal: Aber die rechtsradikale, anti-demokratische AfD hat die Debattenhoheit bei den meisten politischen Themen unserer Zeit erringen können. Ihre Parteimitglieder sind lauter, aggressiver und skrupelloser bei der Durchsetzung ihrer Interessen in der Debatte als die demokratischen Parteien. Folglich ist der bisherige Umgang der demokratischen Kräfte mit der AfD gescheitert. Dafür steht beispielhaft die bisher überwiegend praktizierte Empörungsstrategie.
    Malte Krüger stellt mit seinem Buch „Abteilung Attacke“ dar, wie die Demokraten die Debattenhoheit zurückerobern können, ohne die AfD zu kopieren. Vielmehr müssen Demokraten jederzeit erklären und belegen können, warum die liberale Demokratie die besseren ideellen, materiellen und sozialen Ergebnisse herbeiführt. Der Auotr hat zahlreiche Experten der 5 großen politischen Themenfelder der letzten Jahre zu Wort kommen lassen und kontrastiert dies ausführlich mit den Aussagen aus den Reihen der AfD.
    Es wird klar: diese Partei ist *keine* demokratische Alternative.


    Malte Krüger (Foto: privat)

  • - atem:werft! - Spoken Word Performer Martyn Schmidt mit Sprechlyrik, Loopstation-Poesie und Poetrysongs
    atem:werft! - Spoken Word Performer Martyn Schmidt mit Sprechlyrik, Loopstation-Poesie und Poetrysongs

    atem:werft! - Spoken Word Performer Martyn Schmidt mit Sprechlyrik, Loopstation-Poesie und Poetrysongs


    12. Oktober 2025

    Der Sprachmagier zwischen Wort- & Lautpoesie und Sprachmusik präsentiert im Brechthaus seine neue Veröffentlichung

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Der in Augsburg lebende Dichter und Spoken Word Performer Martyn Schmidt ist ein Grenzgänger zwischen Sprache und Klang, zwischen Lyrik und Musik. An diesem Vormittag präsentiert er im Brechthaus einen Poetry Folder, eine Mischung aus Lyrik-Einlegmappe und Art-Map mit Download-Codes. Der »Pionier der Sample Poetry« (WDR2) kreiert bewegende, subtile Sprachmusiken, skandiert (und kandiert) Worte hinein in rhythmische Klanggedichte. Allein mit Stimme und Wort, auch aber mit Loopstation-Elektronik und fragilen Poetry-Songs an der Akustikgitarre entführt Schmidt auf eine Sprachexpedition, die es wagt, Gegenwartslyrik als Hörabenteuer zu setzen. Seine Lyrik ist hochpoetisch, surreal, bilderreich, Dada-esque, gefühlvoll.
    2013 erhielt Schmidt den von der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen geförderten »1. Preis für grenzüberschreitende Kunst«. Seit 2013 betreibt er das Vocal Poetry Label »atemwerft«. Er ist Host der Poesie-Podcasts »The Ear in Earth« und »re:verb – Poetry in Music«.


    Martyn Schmidt (Foto: Zac Peltham)

  • - Gedichte über Demokratie und Menschlichkeit - Lesung mit Thomas Klinger
    Gedichte über Demokratie und Menschlichkeit - Lesung mit Thomas Klinger

    Gedichte über Demokratie und Menschlichkeit - Lesung mit Thomas Klinger


    26. Oktober 2025

    Der Autor und Übersetzer, Verleger, Dichter und Philosoph, Thomas Klinger, liest Gedichte aus der Demos-Trilogie.

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Das Volk (Demos) als Wächter, das Volk als Befreier und das Volk als Lehrer sind die drei Themen seiner Lyrik-Trilogie, die im ersten halben Jahr 2024 entstanden ist und im MENSAION Verlag veröffentlicht wurde.
    Die Gedichte des Autors umfassen sowohl klassische Reime, als auch metrisch gestaltete, reimlose Gedichte. Zweizeilige, mehrzeilige, sowie mehrstrophige Gedichte und bis zu zwei Buchseiten Umfang seiner Lyrik, geben anschaulich und spürbar Raum für das humanistische Anliegen des Autors. Ansprechende Bilder und psychologisches Verständnis des Menschlichen kommen so zum Vortag.
    Speziell für Lesungen hat der Verleger einen kleinen Auswahlband aus der Demos-Trilogie veröffentlicht, der das Mitlesen der Gedichte ermöglicht und die Unterstützung des rascheren Verständnisses anregt.
    Fragen und Anmerkungen sind während der gesamten Lesung möglich. Eine abschließende Gesprächsrunde ist für weiteren Austausch offen. Bücher können am Büchertisch eingesehen und erworben werden.


    Thomas Klinger (Foto: privat)

  • - APHRODITE - eine Hommage an Markus Lüpertz und Wilhelm Bronner
    APHRODITE - eine Hommage an Markus Lüpertz und Wilhelm Bronner

    APHRODITE - eine Hommage an Markus Lüpertz und Wilhelm Bronner


    02. November 2025

    Stefan Barcsay spielt moderne Werke für Gitarre

    Eintritt: 15 €/12 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Der Augsburger Gitarrist Stefan Barcsay hat ein neues Projekt ins Leben gerufen.
    Mit APHRODITE verehrt er Neue Kunst und deren Schöpfer. Ihm zur Seite steht seine Duopartnerin Monika Staszak, Sängerin aus dem Allgäu und die Augsburger Komponistin, Pianistin und Improvisateurin Barbara Mayer. Die Werke von Dorothea Hofmann, Hojung Yoo, Barbara Mayer u.a., die an diesem Abend erklingen, wurden ganz speziell zu diesem Thema komponiert.


    Stefan Barcsay (Foto: privat)

  • - ALLES KAFKA! – Lesung mit Stefan Schön
    ALLES KAFKA! – Lesung mit Stefan Schön

    ALLES KAFKA! – Lesung mit Stefan Schön


    09. November 2025

    Fragmentarisches aus Tagebüchern und Oktavheften von Franz Kafka

    Eintritt: 8 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Nach abermaliger Sichtung aller Tagebücher und Oktavhefte Kafkas nimmt Stefan Schön seine Zuhörer mit auf eine erstaunliche Achterbahn: Alptraumhaftes, gemixt mit authentischen Tagebucheintragungen, schrägen Geschichten und Textfragmenten, in denen Kafka wie in Trance alle unsere Zukünfte, Hirnrissigkeiten und existentiellen Bedrohungen von uns Heutigen vorausahnte und vorher-schrieb – und das bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts: die technokratische Übermacht, die Permanenz des öffentlichen Beobachtetseins, das Ausgeliefertsein an fremde Mächte.
    Der Alltag der Welt: durchrationalisiert, entgöttlicht und bürokratisch verplant. Kafkas Gestalten sind stets auf der Suche, – finden das Gesuchte aber nie und kommen auch niemals an.


    Stefan Schön (Foto: Charlotte Bruhn)

  • - DER MOND IST AUFGEGANGEN - Deutsche Lieder für Tenor und Gitarre
    DER MOND IST AUFGEGANGEN - Deutsche Lieder für Tenor und Gitarre

    DER MOND IST AUFGEGANGEN - Deutsche Lieder für Tenor und Gitarre


    29. November 2025

    Markus Kimmich und Stefan Barcsay widmen sich an diesem Abend ganz dem klassischen Lied.

    Eintritt: 15 €/12 €
    Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-4540815

    Im Mittelpunkt des Programms steht das Lied „DER MOND IST AUFGEGANGEN“ von Johann Abraham Peter Schulz. Zu hören sind aber auch Lieder von Franz Schubert, wie „Nacht und Träume“ und „Meeres Stille“. Außerdem erklingen Lieder für Gesang und Gitarre von Carl Maria von Weber, wie z.B. „Wiegenlied“ und „Die Zeit“.
    In Korrespondenz zu den klassischen Liedern werden an diesem Abend auch moderne Werke für Gitarre solo von Alois Bröder „Todes Stille und Nacht und Träume“ und Johannes X. Schachtner „VERSETTI“ zum Abendlied “Der Mond ist aufgegangen” zu hören sein.


    Markus Kimmich (Foto: Casagranda)


    Stefan Barcsay (Foto: Frauke Wichmann)